Bevölkerungsschutz

Rettungsdienst

Wie funktioniert ein Notruf: Der Notruf über Telefon 112 (europaweit, kostenlos) geht in der Rettungsleitstelle ein. Diese alarmiert den Rettungswagen. Jetzt zählt jede Sekunde. Gut, dass bei den Rettungsassistenten, Notfall- oder Rettungssanitäterinnen des ASB jeder Handgriff sitzt.

Und so geht es mit dem Notruf weiter

Rettungsleitstelle

Die für unseren Kreisverband zuständigen Rettungsleitstellen befinden sich in Northeim und in Göttingen. Hier gehen die Notrufe aus den jeweiligen Landkreisen ein. Die dort eingesetzten Disponenten – ebenfalls Menschen mit Erfahrungen im Rettungswesen -  erteilen dem geeigneten Rettungsmittel den Einsatzauftrag, koordinieren und führen die auf den Rettungswachen stationierten Fahrzeuge im Einsatz und veranlassen die im Einzelfall erforderlichen Maßnahmen.

Da alle Einsätze im Rettungsdienst über die Rettungsleitstelle koordiniert werden ist es wichtig, dass Sie im Notfall immer die 112 wählen!
Diese Rufnummer ist europaweit gültig!
Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Rettungsteam so schnell wie möglich bei Ihnen ist!

 

Die „Retter vor Ort“

Unsere Rettungskräfte sorgen vor Ort für die erste medizinische Untersuchung und Versorgung. Sie stellen die sogenannte „Transportfähigkeit“ des Verunglückten oder Erkrankten her und transportieren den Patienten oder die Patientin in die nächste geeignete sowie aufnahmebereite Klinik.
Während des Transports betreuen die Rettungskräfte den Patienten/die Patientin und überwachen die Vitalparameter.

Der Notarzt (m/w/d)

Manchmal ist der zusätzliche Einsatz eines Notarztes (m/w/d) erforderlich. Dann wird über die Rettungsleitstelle ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) oder ein Rettungshubschrauber (RTH) alarmiert, das/der am Notfallort auf den eingesetzten Rettungstransportwagen (RTW) trifft.
Dort werden beide Besatzungen im sogenannten „Rendevouz-System“ gemeinsam tätig.

 

Die Rettungswachen

Die Rettungskräfte und die Rettungswagen sind an Rettungswachen stationiert. Hier gibt es Hallen für die Fahrzeuge, Lagerräume für die medizinischen Materialien sowie Ruhe- und Aufenthaltsräume für die Besatzung. Nach jedem Einsatz wird in der Rettungswache die sogenannte Einsatzbereitschaft eines Fahrzeuges wieder hergestellt. Die Flächen werden desinfiziert, die Akkus der Medizintechnik im Fahrzeug wieder aufgeladen, die verbrauchten Materialien aufgefüllt und die Einsatzdokumentation wird hier abgeschlossen.

Der Standort einer Rettungswache wird nach der landesrechtlichen Verordnung, bei uns im Niedersächsischen Rettungsdienstgesetz (NRettDG), durch die Bedarfspläne festgelegt. Die Anzahl und die Standorte der Rettungswachen richten sich nach der Zeit, in der ein Rettungsmittel am Einsatzort eintreffen muss (Hilfsfrist).

Im Landkreis Northeim gibt es insgesamt fünf  Rettungswachen: Northeim, Bad Gandersheim, Uslar (DRK Rettungsdienste Südniedersachsen), Einbeck (Johanniter-Unfall-Hilfe Ortsverband Einbeck) und unsere ASB-Rettungswache in Nörten-Hardenberg, die auch Lehrrettungswache ist. Die Notärzte im Landkreis Northeim sind an den Standorten Northeim, Bad Gandersheim, Einbeck und Uslar stationiert.

 

Rettungswachen beim ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

An unserer Rettungswache in Nörten-Hardenberg sind

  • 2 Rettungswagen und
  • 2 Krankentransportwagen stationiert.
  • Täglich sind hier acht ASB-Rettungskräfte für die Bevölkerung im Einsatz.

Insgesamt sind rund 32 Rettungskräfte für die ASB-Rettungswache in Nörten-Hardenberg tätig.

Im Landkreis Göttingen betreibt der ASB-Kreisverband Northeim/Osterode zwei Rettungswachen:
An der Rettungswache in Barbis/Bad Lauterberg – ebenfalls eine Lehrrettungswache - ist auch ein Notarzt stationiert.
Hier sind 

  • 2 Rettungswagen und
  • ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie
  • rund 24 Rettungskräfte im Einsatz.

An der Rettungswache in Bad Sachsa sind 

  • 2 Rettungswagen sowie
  • rund 17 Rettungskräfte stationiert.

Unterstützung durch die Schnell-Einsatz-Gruppen

Neben den hauptamtlich besetzten Rettungsmitteln stehen an der Rettungswache in Nörten-Hardenberg zusätzlich

  • zwei ehrenamtlich besetzte Rettungswagen und
  • zwei Krankentransportwagen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Nörten-Hardenberg,
  • ein Mannschaftstransportwagen sowie
  • ein Einsatzleitwagen (ELW) zur Verfügung.

Der ELW koordiniert Rettungs- und Hilfskräfte bei Großeinsätzen oder im Katastrophenfall.


Die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Bad Lauterberg verfügt über

  • einen ehrenamtlich besetzten Rettungswagen sowie
  • einen Krankentransportwagen
  • einen Gerätewagen-Logistik
  • einen Einsatzleitwagen (ELW) und
  • ein Mannschaftstransportfahrzeug.

Durch den regionalen Bezug zum Harz als Tourismusmagnet hat die SEG Bad Lauterberg ihren Schwerpunkt in der Geländerettung.
Dafür können sie auf ein

  • 500cm³-Quad mit Tragengestell und Sondersignalanlage (Umbau erfolgte durch die Firma BZS) sowie
  • einen VW Amarok mit Seilwinde

zurückgreifen.

Beide Schnell-Einsatz-Gruppen arbeiten bei nahezu allen Einsätzen Hand in Hand mit anderen Hilfsorganisationen, denn im Rettungsdienst und im Bevölkerungsschutz heißt es, die zur Verfügung stehenden Kapazitäten und Fähigkeiten zu bündeln und zielgerichtet einzusetzen.

Und jetzt möchten Sie wissen, was der Unterschied zwischen dem/der Notfallsanitäter*In und Rettungssanitäter*In ist? 
Hier finden Sie die Informationen zu den entsprechenden Ausbildungen!


Im Notfall schnell informiert sein!

Unterstützen Sie Rettungskräfte und Ärzte, in dem Sie eine Notfallkarte bei sich führen. Notieren Sie hier die wichtigsten Informationen über sich, ihre eventuellen Krankheiten oder regelmäßige Medikamente, die Sie einnehmen. Geben Sie auch Personen an, die im Notfall benachrichtigt werden sollen. So führen Sie ein kleines Stück "Sicherheit" bei sich.

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Sven Obermann

Fachbereichsleitung Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Fahrdienst / Qualitätsmanagementbeauftragter

Telefon : 05503 8000-112
Fax : 05503 49226

RDL(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Industriestraße 11
37176 Nörten-Hardenberg