Ambulante Pflege

Leistungen der Pflegeversicherung

Menschen, die zu Hause gepflegt werden haben Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Neben der Ambulanten Pflege können auch teilstationäre Leistungen ( wie z.B. die Tagespflege), Kosten für den Hausnotruf, aber auch Kosten für Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege von der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden.

Pflegedokumentationsmappe für die ambulante Pflege.

Der ASB Pflegedienst übernimmt die Pflegedokumentation.

Foto: ASB/B.Bechtloff

Welche Leistungen zahlt die Pflegeversicherung

Pflegegeld und Pflegesachleistungen

Pflegegeld erhalten Angehörige, Freunde oder Bekannte, wenn sie eine pflegebedürftige Person in deren heimischen Umfeld unentgeltlich bzw. ehrenamtlich pflegen. Das Pflegegeld wird an die zu pflegende Person ausgezahlt und soll ist als finanzielle Anerkennung für die Helfer:Innen gedacht. Wer ausschließlich Pflegegeld bezieht ist dazu verpflichtet - je nach Pflegegrad - halb- oder vierteljährlich eine Pflegeberatung in Anspruch zu nehmen. Sonst kann das Pflegegeld gestrichen werden.

Pflegesachleistungen werden gezahlt, wenn die Pflege teilweise oder ganz durch einen Pflegedienst übernommen werden. Die Aufwendungen werden direkt zwischen der Pflegeversicherung und dem Pflegedienst verrechnet. Die Höhe der Pflegesachleistungen sind vom Pflegegrad abhängig.

Es können sowohl Pflegegeld als auch Pflegesachleistungen als sogenannte Kombinationsleistung in Anspruch genommen werden.

Pflegehilfsmittel und technische Hilfen

Pflegehilfsmittel werden von den Pflegekassen leihweise überlassen, wenn dadurch die Pflege erleichtert werden kann oder die Beschwerden des Pflegebedürftigen gelindert werden können. Die Pflegekasse überprüft die Notwendigkeit der Versorgung mit den beantragten Pfle­ge­hilfs­mit­teln unter Beteiligung einer Pflegefachkraft oder des Medzinischen Dienstes.

Beispiele für Pflegehilfsmittel: Elektrisch verstellbare Pflegebetten, Badewannen-Lifter, To­i­let­ten­sitz­er­höh­ung/Toilettenstuhl

Zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel: Auch für zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel wie Bett­schutz­ein­la­gen, Inkontinenzartikel oder Einmal-Handschuhe gewähren die Pflegekassen mo­nat­liche Zuschüsse.

Entlastungsbetrag

Monatlich können bis zu 125,- Euro aus dem Entlastungsbetrag z.B. für haushaltsnahe Dienstleistungen, Gruppenangebote oder Alltagsbegleitung/Betreuung in Anspruch genommen werden.
Wichtig ist, dass Sie sich vorher bei ihrer Pflegekasse erkundigen, ob die Kosten des jeweiligen Anbieter übernommen werden.

Tagespflege (teilstationäre Pflege)

Ein Besuch in einer Tagespflege kann unabhängig von der Inanspruchnahme von Pflegegeld oder Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden. Unsere Mitarbeiter:Innen beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten.

Hausnotruf

Der Hausnotruf ermöglicht Pflegebedürftigen die Verbindung zu einer Haus­not­ruf­zen­tra­le, die im Bedarfsfall schnelle Hilfe organisiert. Die Pflegekassen übernehmen auf Antrag die monatliche Grundgebühr sowie die Kosten für die Bereitstellung des Hausnotrufgerätes.

Verhinderungspflege

Wenn eine pflegende Person aufgrund von Urlaub, Krankheit oder sonstigen Gründen ausfällt, kommt die Pflegeversicherung für max. 6 Wochen im Jahr und mit einem Beitrag bis zu 1.612 Euro (bei Pflegegrad 2 - 5) für die Verhinderungspflege auf. Wurde der zur Verfügung stehende Betrag für eine Kurzzeitpflege nicht in Anspruch genommen, können diese Gelder auch für die Verhinderungspflege aufgewandt werden.

Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes

Die Pflegekassen gewähren Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro je Maßnahme zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Beispiele für solche Verbesserungen sind: Ersetzen der Badewanne durch eine bodengleiche Dusche, Verbreitern der Tü­ren, Anbringen von Rampen oder Liften.

Kurzzeitpflege

Wenn die häusliche Krankenpflege vorübergehend zu Hause nicht erbracht werden kann, besteht die Möglichkeit einer vorübergehenden Versorgung in einer stationären Einrichtung. Die Dauer kann bis zu acht Wochen betragen. Auch hier steht ein Betrag von 1.612 Euro für die in Anspruchnahme zur Verfügung. Wurde der Betrag für die Inanspruchnahme von Verhinderungspflege nicht aufgebraucht, kann dieser auch für die Kurzzeitpflege eingesetzt werden.

Vollstationäre Pflege

Wenn eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich und eine vollstationäre Aufnahme angebracht ist, zahlt die Pflegeversicherung einen monatlichen Pauschalbetrag für Unterkunft, Versorgung und Pflege. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Pflegeeinrichtung.

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Dieter Schwarze

Pflegedienstleitung Ambulante Pflege Nörten-Hardenberg

Telefon : 05503 8000-140
Fax : 05503 8000-27

schwarze(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Industriestr. 11
37176 Nörten-Hardenberg

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Jennifer Hentze

Pflegedienstleitung Ambulanter Pflegestützpunkt Northeim

Telefon : 05551 9085805
Fax : 05551 9085566

hentze(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Ottilienstr. 15
37154 Northeim

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Iris Sonne

Pflegedienstleitung Ambulanter Pflegestützpunkt Uslar

Telefon : 05571 2031
Fax : 05571 2032

sonne(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Gänsekopf 2
37170 Uslar

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Anna Klemme

Pflegedienstleitung Pflegestützpunkt Markoldendorf

Telefon : 05562 950746
Fax : 05562 950756

a.klemme(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Kirchstr. 9
37586 Markoldendorf / Dassel

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Ann-Kathrin Wollersen

Ansprechpartnerin Ambulante Pflege Wulften, Barbis

Telefon : 05556 914006
Fax : 05556 1599

wollersen(at)asb-noerten.de

ASB-Kreisverband Northeim/Osterode

Bahnhofstraße 21
37119 Wulften